Was ist S.D.M.

Die Abkürzung steht für „Self Defence Methods.“ Wir haben uns für diesen Namen entschieden, da bei uns in Mühlacker kein traditionelles System unterrichtet wird, sondern jeder unserer Trainer seinen eigenen Stil mitbringt, wir uns stehts fortbilden und weiterentwickeln, um gemeinsam zu wachsen und euch das Bestmögliche mitgeben zu können! 

Die Bereitschaft der Gesellschaft, Konflikten mit körperlicher Gewalt zu begegnen, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Wenn man jedoch weiß, wie man sich wirkungsvoll verteidigen kann, geht man dennoch ruhig und selbstsicher durch den Alltag.

Bei uns lernst Du, dich im Ernstfall effektiv zu schützen. Du lernst mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und richtig einzuschätzen. Dadurch können viele bedrohliche Situationen bereits im Vorfeld vermieden oder deeskaliert werden.

Wie ist unser Training aufgebaut?

Aufgewärmt wird meistens mit den Stöcken. Dabei nutzten wir Elemente aus dem Kali/Arnis/Escrima/Balintawak etc. und schulen somit gleichzeitig unsere Beinarbeit, Koordination, Distanzgefühl, Zielgenauigkeit und Winkelarbeit. Weiter geht es mit verschiedenen Schwerpunkten! Schlagen, treten, abwehren, der Einsatz von verschiedenen Hilfsmitteln, egal ob lang, kurz, spitz, scharf, stumpf oder flexibel. Dabei gehen wir sehr auf alltagstaugliche und legale Gegenstände ein, die du mit dir führen kannst und solltest. Zum Beispiel das Taschenmesser, einen Kugelschreiber, eine Kette, einen Schal oder einen Rucksack.

Da wir auch Elemente aus dem Jeet Kune Do/Wing Tsun bei uns haben, trainieren wir natürlich auch „Trapping“ mit der Kontaktaufnahme und den Energiedrills, um zu fühlen, wo die Energie des Gegners hin geht und wie wir diese umleiten und uns zunutze machen können. 

Meistens kommt in der Mitte des Trainings ein Part mit Fallschule, sicherem Aufstehen und Befreiungstechniken am Boden, damit du auch hier im Ernstfall reagieren kannst und dir zu helfen weißt.

Sobald du eine Weile bei uns trainierst, fangen wir natürlich an diese Dinge auch gegen steigenden Widerstand und mit unkooperativ werdenden Partner zu üben, damit du die Techniken und Prinzipien auch im Ernstfall anwenden kannst!

Für wen ist S.D.M. geeignet?

Für Frauen und Männer jeden Alters gleichermaßen erlernbar. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die individuelle Anwendbarkeit der einzelnen Elemente ist das Hauptmerkmal von S.D.M. Im Gegensatz zu vielen anderen Selbstverteidigungskonzepten lässt sich S.D.M. dadurch an persönliche Einschränkungen oder körperliche Gegebenheiten anpassen.

Komm vorbei und überzeuge dich selbst!

Woraus besteht S.D.M.?

BladeCraft Method

Die BladeCraft Method versteht sich als Mittel der Selbstverteidigung zur Herstellung der Chancengleichheit innerhalb einer Last Resort-Situation. Dabei sieht sie sich nicht als System, sondern wie der Name schon sagt, als Methode.

Damit hat sie den Anspruch eine konzeptionelle Grundlage für planmäßiges Handeln zu liefern. Für uns bedeutet das, dass wir bei der BladeCraft Method nicht auf Dogmen vertrauen, sondern konzeptionell auf jeden Einzelnen eingehen, so dass jeder mit seinen ureigenen Voraussetzungen den besten Nutzen daraus ziehen kann.

"Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers." (Jean Jaurès) Getreu diesem Motto adaptieren wir traditionelle Prinzipien auf aktuelle Lagen und Probleme. Primär geht es um den Umgang mit einem Tool. Dieses kann spitz, scharfkantig, stumpf oder auch flexibel sein. Durch den konzeptionellen, prinzipienbasierten Ansatz birgt die Methode aber auch ohne Tool einen Mehrwert.

Der Begründer der BladeCraft Method Thomas H. kann auf eine über 40-jährige Erfahrung in den Kampfkünsten zurückblicken. Dabei lernte er nicht nur traditionelle Konzepte kennen, sondern übertrug diese auch auf moderne Systeme. In nationalen und internationalen Wettkämpfen, in seinem beruflichen Kontext, sowie als vollwertiger Dog Brother konnte er diese stets auf den Prüfstand stellen.

In seiner Methode wird innerhalb der gemeinsamen Schnittmenge der Attribute der unterschiedlichen Tools gearbeitet, wodurch sie sich in die drei Kernbereiche der BladeCraft Method (Präventiver Erstschlag, kriminelle Herangehensweise, das Duell) integrieren lässt.

Wie Thomas immer so schön sagt: „Die Zutaten für meine Suppe gibt es überall zu finden, aber mein Rezept das ist einzigartig.“

Tactical Solutions for Defense

T.S.D. steht für Tactical Solutions for Defense und ist ein ausgesprochen flexibles, realitätsnahes und effektives Selbstverteidgungssystem.

Es ist ausgerichtet auf Wirksamkeit und Alltagstauglichkeit.
Trainingsziel im T.S.D. ist die Schulung der Eigenschaften (attributes), welche die Grundlagen der Selbstverteidigung darstellen.

Einige wichtige Eigenschaften sind:


T.S.D. vereint dabei Elemente aus Bruce Lees Jeet Kune Do (JKD) und Filipino Martial Arts (Arnis, Escrima,Kali) sowie anderer Stile. Es geht nicht darum, so viel Techniken wie möglich zu trainieren, sondern das Wesentliche in der Selbstverteidigung unter hoher Anspannung abrufen zu können („keep it simple“ – Bruce Lee).

Luta Livre (Clinch/Bodenkampf)

Du lernst die fundamentalen Techniken des Luta Livre für Grappling, MMA und reale Zweikämpfe kennen.

Neben detaillierten Techniken erlernst du einen strukturierten Gameplan, der es dir ermöglicht, die Distanz zu deinem Gegner zu überbrücken und ihn kontrolliert schachmatt zu setzen.

Für wen ist das T36 Programm des Andyconda Luta Livre geeignet:

  • Polizei, Militär, Sicherheitsdienst
  • Interessenten des Grappling oder MMA
  • Interessenten der realen Selbstverteidigung

Das Programm ist seit einigen Jahren Schulungsgrundlage bei behördlichen Ausbildern der Polizei, Justiz und Bundeswehr.