Meine sportliche Laufbahn im Taekwon-Do begann bereits vor vielen Jahren im November 1980. Dabei lernte ich den alten Stil, wo noch die Hyong gelaufen wurde. Um mich in dem Sport weiterzuentwickeln, wechselte ich im Oktober 1987 in die Sportschule Scheiber und trainierte dort bis zum I. Dan.
Durch das Streben nach mehr und auf der Suche nach neuen, internationalen Herausforderungen, gründete ich zusammen mit anderen Sportlern der Sportschule 1993 den Chang Hun Taekwon-Do Verein. Bei meinem ersten Probetraining der ITF-Deutschland im Dezember 1993 bei Paul Weiler in Köln wurde mir gezeigt und erklärt wie das Taekwon-Do des Gründers Gen. Choi Hong Hi ausgeführt und weitergegeben wird. Fasziniert von der Art und Weise wusste ich gleich, da bin ich angekommen.
Taekwon-Do ist für mich mehr als ein Sport. Taekwon-Do ist ein Weg, ein lebenslanges Lernen, eine spannende Reise, die nie endet. Begleitet von vielen Weggefährten im In- und Ausland. Besondere Ausbildungslehrgänge waren internationale Trainerseminare in Deutschland und Europa bei dem Gen. Choi Hong Hi und seinem Sohn Choi Jung Hwa.
Entsprechend erwarte ich von meinen Schülern, die den Sport ernsthaft betreiben, Disziplin, Durchhaltevermögen und Hingabe. Denn Taekwon-Do ist ein Sport mit Hand und Fuß, der auch das Do, die geistige Lehre, den Weg beinhaltet.
Taekwon-Do begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Die einzelnen Disziplinen des TKD konnte ich im Laufe der Jahre von verschiedenen Trainern erlernen. Neben den lokalen Trainingseinheiten haben mich vor allem die internationalen Trainerlehrgänge, sowie das Training bei Master D. Bonfiled in England während eines halbjährigen Auslandaufenthaltes geprägt. Die persönliche Entwicklung in dieser Kampfkunst sehe ich als einen stets fortwährenden Prozess des Lernens an.
Bereits als Blaugurt hatte ich die Möglichkeit mein Wissen als Co-Trainer weiterzugeben. Als Dan-Träger übernahm ich die Leitung der TKD- Abteilung in der Sportschule Scheiber mit dem Fokus auf Kinder- und Jugendtraining. Zudem war ich während meiner Studienzeit Trainer in der Karlsruher Taekwon-Do Hochschulgruppe.
Für mich ist Taekwon-Do weit mehr als nur ein sportliches Hobby. Als Vater von drei Kindern steht für mich neben den sportlichen Aspekten besonders die Entfaltung und Stärkung der Persönlichkeit jedes einzelnen TKD-Sportlers im Vordergrund.
Ich bin überzeugt, dass die erlangten Fähigkeiten weit mehr als zum Bestehen von Gürtelprüfung oder Turnieren dienen. Mindestens genauso oft kommt das Erlernte in alltäglichen Situationen (meist unbewusst) zur Anwendung, wenn beispielsweise entscheidenden Situationen wie Prüfungen/Vorträgen im Schul- oder Berufsalltag zu meistern sind. Daher sehe ich Taekown-Do als ein ganzheitliches Training für Körper (Tae, kwon) und Geist (Do).
Mehr zufällig kam ich 1993 zum Taekwon-Do. Es ging mir anfangs eher darum, überhaupt einen Ausgleich zum beruflichen Alltag zu finden. Körperlich und geistig fit zu bleiben stand für mich im Vordergrund. Durch mein großes Interesse an Kampfsport war zumindest der für mich attraktive sportliche Bereich abgesteckt.
Am Ort gab es einen Taekwon-Do Verein und bereits das erste Probetraining überzeugte mich. Taekwon-Do ist ein ganzheitliches Training. Es beansprucht gleichermaßen Körper und Geist, fördert und fordert dadurch auf unterschiedlichen Ebenen.
2006 bestand ich meine Prüfung zum I. Dan. Ich bin seither als Co-Trainer in unserem Verein aktiv, eine Tätigkeit, der ich gerne nachgehe. Außer dem I. Dan halte ich auch den 3. Kuyu im Jiu Jitsu. Neben Taekwon-Do halte ich mich mit Crossfit und Joggen fit.
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