Trainer T.S.D.

Martin Weiß

Bereits als Kind fühlte ich mich zum Kampfsport hingezogen. Mit acht Jahren begann ich mit ITF-Taekwon-Do und wurde im Jahr 2007 zum Co-Trainer ernannt. 2009 stieß ich zufällig auf das Selbstverteidigungssystem T.S.D. (Tactical Solutions for Defense) von Michael Grüner. Die Vielfältigkeit und Effektivität dieses Konzepts überzeugte mich von Anfang an. Nach einer siebenjährigen Ausbildungsphase, bekam ich im August 2016 den T.S.D. Full Instuctor verliehen. Seit Anfang 2013 leite ich die T.S.D. Abteilung unseres Vereins in Mühlacker. Nebenher bilde ich mich in anderen Kampfkünsten weiter und unterstütze die Selbstverteidigungskurse des Vereins M.S.E. Protactics Kirbachtal.

Als Trainer lehre ich nach dem Motto "Präzision kommt vor Schnelligkeit und Schnelligkeit vor Kraft."

Ich lege meinen Schwerpunkt darauf, die Techniken präzise zu vermitteln damit diese sauber ausgeführt werden können. Nur wenn die Grundlagen stimmen, können Verletzungen vermieden und im Ernstfall die Kontrolle behalten werden. Gegenseitiges Vertrauen ist gerade bei Sportarten mit Vollkontakt unabdingbar. Deshalb wird in meinem Training der Teamgeist großgeschrieben. Im Privattraining lege ich den Fokus auf das Verbessern individueller Präferenzen. 

Für mich ist der Kampfsport mehr als ein Hobby, es ist eine Lebensart in der es immer wieder neues zu entdecken gibt.

"Martial Arts ist wie ein Berg: Du siehst die Spitze und du läufst und läufst und du kletterst, und endlich erreichst du die Spitze und dann stellst du fest, dass es der falsche Gipfel war und vor dir eröffnet sich eine völlig neue Bergkette."
- Robert Owens

Heiko Lehner

Schon in jungen Jahren hat mich Kampfsport interessiert, fasziniert und inspiriert. Im Alter von zwölf Jahren begann ich mit Taekwon-Do, wo ich auch einige Vollkontakt-Turniere bestritt. Nach einer schweren Verletzung musste ich jedoch schweren Herzens das Taekwon-Do aufgeben.

Nach geraumer Zeit wandte ich mich dem Wing Chun und dem Eskrima zu und blieb diesen Kampfsportarten sechs Jahre treu, bevor ich auf das T. S. D. System von Michael Grüner aufmerksam wurde.

Nach nunmehr sechsjähriger Vereinserfahrung, bin ich nach wie vor vollkommen von diesem System begeistert. 2017 durfte ich den Titel des Assistent Instructors T.S.D. entgegennehmen. Als Assistent Instructor habe ich schon einige Trainingseinheiten geleitet und meinen Freunden und Vereinsmitgliedern die verschiedenen Techniken des T.S.D. beigebracht.

T.S.D. fördert neben der Fähigkeit, sich im Ernstfall verteidigen zu können, auch das Vertrauen in sich selbst und in den Trainingspartner. Durch die Zeit im Verein sind aus vielen Vereinsmitgliedern wahre Freunde geworden.

"Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal übte, sondern den Mann, der einen Kick 10.000 mal übte."
– Bruce Lee

Sandra Poliwoda

Als Kind haben meine Schwester und ich durch unsere Eltern mit Taekwon-Do angefangen, um mehr Selbstvertrauen zu bekommen. Durch das Taekwon-Do wurde uns auch Disziplin und Respekt vermittelt.

Der Zufall hat mich Jahre später auf T.S.D.-Fighting aufmerksam gemacht. Schnell stellte ich fest, dass T.S.D. genau das Richtige für mich ist. Während bei den traditionellen Kampfsportkünsten exakt vorgegeben wird, wann welche Techniken verwendet werden müssen und wie diese auszuführen sind, ist das T.S.D.-Fighting komplett auf Funktionalität ausgerichtet. Das heißt, ich suche mir genau die Techniken aus, die für mich mit meiner Größe und Statur funktionieren.

Das T.S.D.-Fighting zielt nicht auf spektakuläre Abläufe oder schöne Ausführungen ab, sondern darauf, dass man es auf der Straße in Alltagskleidung ohne Aufwärmtraining oder Stretching spontan einsetzen kann.

Ich bin überzeugt, dass gerade Frauen Selbstverteidigung trainieren können und sollten. Alleine durch das Wissen, dass man sich wehren und verteidigen kann, strahlt man ein Selbstbewusstsein aus, welches einen aus der klassischen Opferrolle herausnimmt. Ich möchte ein Vorbild für andere Frauen sein und ihnen zeigen, dass man auch mit 1,53m in der Lage ist, selbstbewusst aufzutreten und sich selbst zu behaupten.

"Der Wille gestaltet den Menschen, zum Erfolg braucht er jedoch Mut und Ausdauer." - Bruce Lee

Klaus Limberger

Meine Sportlerkarriere im Boxen begann vor über 40 Jahren im schönen Ötisheim. Was anfangs mehr die Suche nach einem Ventil gegen die Hänseleien meiner Mitschüler war, stärkte schnell mein Selbstvertrauen und wurde zu meiner absoluten Passion. Gerne hätte ich noch eine weitere Kampfsportart erlernt, aber mein Ehrgeiz war gepackt worden. Ich fokussierte mich daher vollständig auf den Faustkampf.

Boxen vereint Konzentration, Kondition und Koordination, das macht es für mich so interessant. Drei Mal durfte ich in meiner Disziplin Württembergischer Meister werden.

Mein Hauptaugenmerk lag aber stets im sozialen Bereich. Kinder und Jugendliche von der Straße wegzuholen, ihnen eine Alternative zu bieten, war immer mein Bestreben. 2003 gründete ich meinen eigenen Boxclub und engagierte mich unter dem Motto „Boxen statt Gewalt“ an verschiedenen Schulen.

Beim Boxen geht es nicht um blindes Zuschlagen. Es geht vielmehr darum, zu lernen, in Extremsituationen die Ruhe zu bewahren. Straßenkämpfer haben in meinem Training dementsprechend nichts verloren.

Von meinen Schülern erwarte ich Disziplin und Mitarbeit. Natürlich darf auch der Spaß im gemeinsamen Team nicht zu kurz kommen.

"Der beste Weg deinen Traum wahr werden zu lassen, ist aufzuwachen!" - Muhammad Ali